Pension F.

War am Dienstag in der Pension F., dem Theaterstück der Gruppe rund um Hubsi Kramar, das schon zum Skandal wurde, bevor auch nur ein Strich davon geschrieben wurde. Herrlich chaotisches Antitheater, das durch seine beabsichtigte Unprofessionaltiät hervorhebt, dass das eigentliche Theaterstück abseits der Bühne, geschrieben von Politik und Medien, stattfindet. Zitat Hubsi Kramar: “Wie kann man das noch toppen? Da müßte ich mich schon auf der Bühne erstechen und das Blut müsste spritzen.”. Deswegen findet die 3. Probe bei der 2. Vorstellung statt (“wir kommen vor lauter Interviews und Pressekonferenzen schließlich nicht zum Proben”)  und dem Zuschauer bleibt zwischen Staunen und Schmunzeln nur, sich über die Geschehnisse rund um das Stück Gedanken zu machen. Dabei helfen einem die auf den Klos ausgehängten Artikel des Freiheitlichen Pressediensts und der Qualtitätsmagazine Heute und Krone, die die Lächerlichkeit dieses “Skandals als Selbstzweck” entlarven. Daher spielen die Darsteller nur laienhafte Nebenrollen, in den Hauptrollen stehen der freiheitliche Landtagsabgeordnete und Kultursprecher der FPÖ-Wien, Mag. Gerald Ebinger, Krone-Monster Michael Jeannée und die Redaktion der Gratiszeitung Heute.

Beim Academy Award sind wir alle Österreicher...

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